Rückblick Regionalkonferenz 2018

Die Entwicklung der Region im Fokus

Unter dem Titel „Leben auf dem Land 2.0“ fand am 27. November 2018 die Regionalkonferenz statt, die in diesem Jahr auch mit der Hauptversammlung des Lokalen Bündnisses für Familie gekoppelt wurde. Zentrale Fragen mit denen sich die Vorträge beschäftigen, waren: Wie werden wir in Zukunft leben? Was versteht man unter digitalen Dörfern? Und wie kann betriebliches Familienbewusstsein gelingen?

Mit dem Impulsvortrag „Digitalisierung als Chance für Mainfranken?“ gab Åsa Petersson, Geschäftsführerin der Region Mainfranken GmbH, eine erste Einstimmung und nannte unter anderem das Zentrum für Telemedizin in Bad Kissingen oder Bad Neustadt als Modellstadt für E-Mobilität als wichtige Projekte in Mainfranken.

Dominik Magin, Stellvertretender Projektleiter Digitale Dörfer, Fraunhofer IESE stellte in seinem Vortrag „Digitale Dörfer – Daseinsvorsorge in der Zukunft“ Wege vor, wie die Digitalisierung im ländlichen Raum genutzt werden kann, um Lösungen für die Attraktivität der Orte dauerhaft für Bürger und  Betriebe zu gewährleisten. Auch wenn die Internetverfügbarkeit nicht überall gleich gut gegeben ist, ist eine Vorbereitung schon jetzt wichtig, um zukünftig mit anderen Standorten mithalten zu können.

Im Jahr 2015 startete das Projekt mit der BestellBar-App, einem Online-Marktplatz auf dem regionale Erzeuger ihre Produkte verkaufen können. Kombiniert wurde das Ganze mit der LieferBar, einem Mitbring-Service, der die klassische Nachbarschaftshilfe kanalisiert und auf digitalen Wegen anbietet. In einer zweiten Projektphase, die im Januar 2017 gestartet ist, wurde das Projekt um die Bereiche Mobilität und Kommunikation erweitert. Aktuell arbeitet das Fraunhofer Institut an einer weiteren App, die kurzfristige, aktuelle Mobilitätsangebote und -anfragen vernetzen und zum Beispiel etablierte Konzepte wie den Bürgerbus unterstützen soll.

Abschließend beschäftige sich Julia Ochsenmeier von der Servicestelle Familienpakt Bayern mit einem ganz anderen Thema beim Vortrag „Betriebliches Familienbewusstsein – Wie kann es gelingen? Voraussetzungen, Herausforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort“. Ochsenmeier gab einen Überblick über aktuelle Befragungen zum Thema familienfreundliche Firmenpolitik, die unter anderem deutlich machen, dass sich viele Arbeitnehmer den Status quo in puncto familienfreundlicher Angebote, Kinderbetreuung und flexibler Arbeitsort als nicht ausreichend erachten. „Dabei lässt sich gerade in Zeiten des Fachkräftemangels hier punkten“, erklärte Ochsenmeier und nannte Familienfreundlichkeit als ausschlaggebenden Faktor für zahlreiche Bewerbungen.

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