Regionalmanagement Kitzinger Land erhält 100.000 Euro aus Landesmitteln

Die Projektförderung gilt für ein Jahr

Übergabe Bewilligungsbescheid (v.links): Dr. Ulrike Wolf (Ministerialdirektorin im BWiMi) und Landrätin Tamara Bischof.

Das Regionalmanagement Kitzinger Land erhält im Rahmen der einjährigen Projektförderung Fördermittel in Höhe von 100.000 Euro bei einem Fördersatz von 80 Prozent. Das Regionalmanagement wird seit 2009 gefördert.

Vier regionalen Initiativen aus Schwaben und Unterfranken haben im März im Bayerischen Wirtschaftsministerium die ersten Förderbescheide auf Grundlage der zum Jahreswechsel in Kraft getretenen neuen Förderrichtlinie Landesentwicklung (FöRLa) erhalten. Ministerialdirektorin Dr. Ulrike Wolf überreichte die Bescheide an Landräte und Vertreter der Initiativen. Die Gesamtfördersumme beträgt über 1,4 Millionen Euro.

Dazu Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert: „Die Stärkung unserer Regionen durch eine konsequente und unbürokratische Regionalmanagementförderung ist ein zentrales Instrument der bayerischen Landesentwicklungspolitik. Dafür stellen wir in diesem Jahr rund zwölf Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Wir setzen gezielt neue Schwerpunkte, um die Regionen bei der strukturellen Transformation der Wirtschaft und beim Flächensparen zu unterstützen. Dadurch geben wir den regionalen Akteuren noch flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten an die Hand, mit passgenauen Projekten die regionsspezifischen Herausforderungen gemeinsam zu meistern. Das ist eine große Chance für die Initiativen, das Regionalmanagement erfolgreich fortzuführen.“

Bayernweit fördert das Wirtschaftsministerium nahezu flächendeckend über 60 regionale Initiativen. Ihnen bietet die neue Richtlinie noch bessere Förderkonditionen und eine wesentlich vereinfachte Antragstellung und Abwicklung. So profitieren Regionen von zusätzlichen Fördermitteln, wenn sie Projekte zum Flächensparen umsetzen. Standorten, die mit gravierenden wirtschaftlichen Umbrüchen und den damit verbundenen Folgen wie etwa einem massiven Arbeitsplatzabbau kämpfen, steht eine Sonderförderung für Transformationsprozesse von bis zu 150.000 Euro pro Jahr zur Verfügung.

Empfänger der ersten Förderbescheide nach der neuen Richtlinie sind das Regionalmanagement des Landkreises Kitzingen, das Konversionsmanagement im Landkreis Schweinfurt, das Konversionsmanagement der Allgäu GmbH und das Regionalmanagement der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH. Wirtschaftsstaatssekretär Weigert: „Jede der vier Initiativen hat bereits bewiesen, dass durch Zusammenarbeit und Vernetzung vor Ort innovative Projekte entstehen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Region entscheidend stärken. Durch die große Hebelwirkung des Förderinstrumentes konnten die engagierten Regionalmanagerinnen und -manager in den vergangenen Jahren neben der eigentlichen Förderung zusätzlich umfangreiche Drittmittel einwerben. Ich bin überzeugt, dass auch in der neuen Förderperiode Synergien entstehen und wir Wachstum und zukunftsfähige Arbeitsplätze in die Regionen bringen.“

Mit der Projektförderung wird im Landkreis Kitzingen eine umfassende Strategie rund um die Themen der demographischen Entwicklung erarbeitet. Zwei weitere Projekte widmen sich der regionalen Kunst- und Kulturszene, um insbesondere den pandemiebedingten Herausforderungen im Kulturbereich zu begegnen. Dazu Tamara Bischof, Landrätin des Landkreises Kitzingen: „Ich freue mich sehr, dass wir den neuen Förderbescheid erhalten und damit auch in der nächsten Förderphase engagierte Projekte in unserem Landkreis umsetzen können. Meine Regionalmanagerinnen haben viel vor und werden sich u.a. mit viel Engagement dem Bereich der demographischen Entwicklung widmen. Besonders glücklich bin ich zudem über unsere zwei Projektmaßnahmen im Bereich der regionalen Identität. Hier wollen wir direkt die Künstler im Kitzinger Land, die in Coronazeiten viel mitmachen, in den Mittelpunkt unserer Bemühungen rücken. Es ist schön, dass das Wirtschaftsministerium diesem kreativen Ansatz zugestimmt hat.“

Das Regionalmanagement des Landkreises Kitzingen wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie 

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